Donnerstag, 18. Juli 2013

Fichtenprojekt

http://juppsbonsaiblog.blogspot.de/2011/08/der-anfang-ist-gemacht.html (einfach kopieren und in die Browserzeile einsetzten) unter diesem Link habe ich begonnen über mein Fichtenprojekt zu berichten. Alle junge Fichten sind in Gruppen zusammengesetzt und in Waldschalen gepflanzt worden. Die Steinplatte(125cm) steht bereit um im kommenden Jahr alle Fichten aufzunehemen. Die großen Bäume haben gut zugelegt und werden vor dem Umpflanzen noch etwas bearbeitet. Auch davon werde ich, wenn es soweit ist, berichten............................................................................... Weiterhin habe ich eine Thujagruppe in eine größere Waldschale umgesetzt um mehr "Raum" zu schaffen, damit die Gruppe so besser wirken kann. Ich hoffe es gefällt euch auch................................................

Dienstag, 16. Juli 2013

Eine der schönsten Rosen

Unsere Emily ist geboren. Gleich richtig in Szene gesetzt, eine wunderbare Rose....... ................... Meine Tochter hat mich ab und zu in Anspruch genommen. Das Kinderzimmer musste fertig gemacht werden, die Kinderwagen, Bettchen, Wickelkommode, alles musste aufgebaut werden. Meine Enkeltochter soll sich doch wohlfühlen. Jetzt kann es auch wieder mit Bonsai weitergehen, denn meine Kinder und Enkelkinder haben immer Vorfahrt. Heute waren diverse Pflegemaßnahmen im Programm, wie Unkraut in den Schalen jäten, zurückschneiden, drahten und so weiter. Eben alles was an Bonsai im Sommer zu tun ist. Die folgenden Bilder zeigen die gepflegten Bäume. Einige davon sind hier im Blog schon gezeigt worden. Nimmt man sich die Zeit zu stöbern, kann man sehen wie sich die Bäume im Laufe der Zeit entwickeln und verändern. Viel Spass beim Betrachten und stöbern..........

Sonntag, 30. Juni 2013

So schnell kann es gehen.....

Im Februar habe ich einen Cotoneaster aus einer Anzugskiste in diese alte Japanschale getopft. Es waren drei "Stämme" da, von denen ich nur den einen behielt. An der Basis(Nebari) ist der Baum 11cm dick. Über dem Nebari hat der Stamm eine Stärke von gut 6cm Durchmesser, bei einer Höhe ab Schalenoberkante von 22cm. Gute Proportionen für einen guten Shohin. Die Bilder zeigen die Entwicklung in diesem Jahr von Februar bis heute. Als Größenvergleich habe ich auf einem Bild eine Streichholzschachtel beigestellt. Geht schnell, oder...............................

Formel 1

Ja genau, so eine Azalee auszupfen, schneiden und drahten dauert so lange wie ein Formel 1 Rennen. In ca zwei Stunden sind alle alte Blütenstände mit Fruchtkörper entfernt, trockene Zweige und solche die sich kreuzen ausgeschnitten und wenn nötig Draht angelegt. Viel Licht kann jetzt das Innere der Krone erreichen und sorgt für guten Zuwachs in diesem Jahr. Wie ein Boxenstopp ist das für die Azalee die neu geformt frische Kraft tankt, um im kommenden Jahr wieder so voll zu blühen. Vielleicht kann man sich vorstellen, wie ein Preis einer solchen japanischen Azalee zustande kommt. Jedes Jahr die gleiche Prozedur, dazu noch, wenn es nicht gerade regnet, gießen, düngen, auf Schädlinge achten, ggf umtopfen in frisches Substrat, usw. Da kommt schon so einiges an Stunden zusammen. Man hat viel Geduld aufzubringen, um solch einem Bonsai die nötige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Entschädigt wird man mit der prachtvollen Blüte und der Ruhe, die einem diese konzentrierte Arbeit gibt. Da das Wetter für gutes Wachstum sorgt, habe ich auch den "Drachen" wieder zum Frisör geschickt. Chick sieht er aus mit seiner gepflegten, jetzt noch grünen "Flamme". Im Herbst ändert sich das, denn dann werden die Blätter der Feldulme gelb/rotbraun, was der Farbe des richtigen Feuers doch schon ähnelt. Macht einfach Spass.........

Donnerstag, 27. Juni 2013

Sommer?? Sonne???

Naja, Sommer stellt man sich anders vor. Es sieht so aus als hätten wir eine Fortsetzung des Winters, des verregneten kalten Frühjahrs und den Übergang zum Herbst in einem. Wenn das auf Dauer nicht soooo langweilig wäre und wenigsten zwei- bis dreimal die Woche die Sonne scheinen würde...... man ist aber auch immer unzufrieden. Dann halt ein paar Stimmungsbilder. Der Bambus treibt lange Halme, gießen und somit Wasser können wir sparen..... also kaufen wir Heizöl. Der nächste Sommer kommt bestimmt........................................

Samstag, 22. Juni 2013

Bonsaipflege, ein schöner Tag!

Zu Zweit macht es eben einfach mehr Spass und so kam mein Bonsaifreund Hans Peter heute zu mir mit einigen sehr schönen Bäumen. Die Zeit ist gekommen Pflegemaßnahmen durchzuführen und so machten wir uns ans Werk. Die Bäume wurden zuerst von allen Seiten betrachtet und wir diskutierten über Möglichkeiten, die schönen Stücke zu gestalten, Draht entfernen, ausschneiden, neu drahten und Äste und Zweige stellen war die heutige Aufgabe. Dies ist uns glaube ich sehr gut gelungen. Es wurde eine große Fichte, eine Tsuga(Hemlocktanne) und drei Dreispitzahorne bearbeitet. Bei zwei Dreispitzern war die Herausforderung den Felsen als Gestaltungsobjekt mit einzubeziehen und nicht nur als "Stammteil wirken zu lassen. Die Bilder sprechen für sich. Hans Peter und ich waren mehr als zufrieden mit unserer gemeinsamen Arbeit. Immer dabei etwas lockere Musik, ein paar Nachrichten, mittags ein gutes Essen beim Chinesen. Ja, so kann ein Arbeitstag ein großen Vergnügen sein, denn die Ergebnisse hat man ja auch noch vor Augen. Diese abends bei einem guten Glas Rotwein noch einmal betrachtet, bringen eine Stimmung von Zufriedenheit und Ausgelichenheit. Der Tag war gut..............................................

Freitag, 21. Juni 2013

Kiefern

Bei der Kiefer mit dem Doppelstamm ist der große Stamm unten angefault und somit hat er das weitere Wachstum verweigert. Dem kleinen Stamm scheint es augenscheinlich gut zu gehen und so habe ich mich entschlossen einen Stamm als Totholz zu gestalten. Das Bild zeigt einen Baum, der in den Bergen einen Blitzschlag erltt und dann auf der einen Seite abstarb. So könnte die Geschichte lauten, die der Baum zu erzählen weiss. So kann man in fast jeden Bonsai eine Geschichte interpretieren, die von seinem Leben erzählt. Das lässt das Bild eines alten, ehrwürdigen Baumes entstehen, auch wenn er in einer Schale steht. Man kann seiner Phantasie freien Lauf lassen...................................................................................................... Die zweite Kiefer ist eine sogenannte Literatenform, wie sie in den Bergen an exponierten Stellen zu sehen ist. Die Schneelast und das Gewicht der Grünmasse, der Wind und andere Einflüsse, haben die Äste tief nach unten gezogen. Diese Form ist mit einer chinesischen Kalligraphie zu vergleichen, weshalb sie den Namen Literatenform trägt......................................................................................... Der Dritte Baum hat vieleicht einmal in einem Wald gestanden. Die Nachbarbäume wurden durch Windbruch gefällt und die mächtige, hohe Kiefer, die nur Äaste in der Krone hat, stand plötzlich alleine da und war Wind und Wetter ausgesetzt. Sie beugt sich etwas unter der Last ihres Krone. Der Schnee und starker Wind, sowie Regen tragen ebenfalls zu dem gesamten Erscheinungsbild bei. Das ist eben die Kunst Bonsai zu gestalten, das macht dieses wunderbare Hobby aus..................................................................................